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 Presse

 

 

 

 Volleyball: Landesliga Damen

Volleyballdamen sind in der Bayernliga

Aufstieg geglückt

Direkten Konkurrenten Eibelstadt geschlagen

Die 1.Damenmannschaft des TSV Ansbach Volleyball machte an ihrem letzten Spieltag durch einen spannenden, aber klaren Sieg über den direkten Konkurrenten TSV Eibelstadt den Aufstieg in die Bayernliga perfekt.

Zuerst aber mussten die Ansbacherinnen die Begegnung mit dem SV Kürnach bestreiten. Hochkonzentriert startete das Ansbacher Team in den ersten Satz. Die Kürnacher Spielerinnen hatten den druckvollen Aufschlägen von Mannschaftsführerin Eva Pinkerneil nichts entgegenzusetzen. Das kombinationsreiche, variable Spiel von Zuspielerin Elke Sand und die hartgeschlagenen Angriffsschläge, mit denen die Angreiferinnen die Schwächen ihres Gegners ausnutzten, führten zu einem überlegenen 25:9 Satzerfolg.

Nach dem ausgeglichenen Beginn des 2.Satzes wurde durch die schlechte Annahmeleistung das Spiel der Ansbacherinnen sehr nervös. Kürnach konnte sich in Angriff und Aufschlag steigern und gewann den Satz mit 25:14 Punkten.

Im weiteren Verlauf stabilisierte sich die Ansbacher Annahmeleistung, doch aufgrund zu häufiger Eigenfehler musste die Heimmannschaft den 3. und den 4.Satz mit 21:25 und 24:26 Punkten und damit das Spiel abgeben.

Im entscheidenden Spiel gegen den TSV Eibelstadt zeigten die Ansbacherinnen von Beginn an den unbedingten Siegeswillen. Trainer Wolfgang Hüttinger setzte gegen die dynamisch und athletisch wirkenden Gegnerinnen auf Stellerin Steffi Choc, deren Zuspiel von den Gegnerinnen meist schwer zu lesen ist. Der erste Satz war zu jedem Zeitpunkt hart umkämpft. Nach einer Führung von 16:10 Punkten konnte Eibelstadt wieder auf 17:17 Punkte aufholen. Ansbach hatte jedoch das glücklichere Ende mit 25:23 Punkten.

Nach zwei zwingenden Aufschlagserien von Steffi Choc und Anne-Kathrin Kohla reagierte der gegnerische Trainer jeweils mit einer Auszeit (0:4 und 7:11). Daniela Müller schaltete mit ihrer hervorragenden Blockarbeit und Eigensicherung zusammen mit Eva Pinkerneil und Luise Neumüller die beste Angreiferin der Eibelstädterinnen aus. So dominierte Ansbach diesen Satz mit 25:13 Punkten.

Der Sieg des 3.Satzes war nie gefährdet, auch wenn Eibelstadt nach langer Führung der Ansbacherinnen noch einmal auf 17:18 Punkte herankam. Nach einer Auszeit bündelte das Ansbacher Team seine ganze Konzentration und besiegte die Eibelstädterinnen mit starken Aufschlägen der Spielerinnen und als würdigem Abschluss einem starken Angriffsball von Luise Neumüller mit 25:21 Punkten.

Vor beeindruckender Heimkulisse mit über 100 Zuschauern konnten nun die glücklichen Ansbacher Volleyballerinnen ihren Aufstieg in die Bayernliga zusammen mit Trainergespann Sabine Gansmeier und Wolfgang Hüttinger feiern.

Es spielten: Steffi Choc, Isabella Hippeli, Nastassja  Hippeli, Anne-Kathrin Kohla, Susi Korschinsky, Daniela Müller, Luise Neumüller, Anja Nölp, Petra Ostertag, Eva Pinkerneil, Elke Sand, Nadine Wojtylak,

   

 

 

 

 Volleyball: Landesliga Herren

Schrumpfteam erkämpft sich Sieg

Die Volleyball-Herren des TSV Ansbach traten am vergangenen Auswärtsspieltag in Trennfurt mit einer Minimalbesetzung an. Gegen den Gastgeber musste man sich nach einer überraschend starken Leistung mit 0:3 geschlagen geben, gegen den Tabellenletzten aus Eltmann gelang ein sicherer 3:1 Erfolg.

Die Ansbacher konnten wie schon häufig in dieser Saison nicht in voller Besetzung antreten, da krankheits- bzw. berufsbedingt vier Spieler ausfielen. Um überhaupt sechs Mann und einen Libero aufbieten zu können, kam Jugendspieler Fabian Kniewasser zu seinem Debüt in der Landesliga.

Im ersten Spiel trafen die TSV’ler auf die Heimmannschaft des TV Trennfurt. Dem Gastgeber gelang es zunächst, besser ins Spiel zu finden und profitierte dabei auch von den Abstimmungsproblemen der Ansbacher. Schnell konnten sie einen 4 Punkte Vorsprung herausspielen um kurz vor Satzende mit einer Aufschlagsserie den ersten Durchgang für sich zu entscheiden (25:18). Im zweiten Satz jedoch gelang es den Gästen um Mannschaftskapitän Christoph Eichler, dem ehemaligen Bayernligisten mehr und mehr Paroli zu bieten. Besonders mit harten und präzisen Aufschlägen und einer soliden Blockleistung konnte das bis dahin überragende Trennfurter Angriffsspiel unterbunden werden. Der zweite Satz verlief so bis zum Stande von 22:22 ausgeglichen bis einige Leichtsinnsfehler der Ansbacher den Satzverlust bedeutete (22:25). Der dritte Durchgang entwickelte sich anschließende zu einer Kopie des zweiten. Lange gelang es dem TSV, das Spiel offen zu halten und dem Gastgeber vollen Einsatz abzuverlangen. Ein ums andere Mal zeigten beide Mannschaften den anwesenden Zuschauern lange und spannende Ballwechsel. Jedoch ging auch dieser Satz letztendlich knapp an die Trennfurter (22:25). Die überraschend starke Leistung angesichts des Fehlens wichtiger Spieler spornte die Ansbacher trotz des Kräfteverschleißes für das zweite Spiel gegen den Tabellenletzten aus Eltmann nochmals an.

Das Kellerkind startete furios in die Begegnung und holte sich sehr schnell den ersten Satz mit 25:17. Die junge Mannschaft überzeugte dabei mit einem technisch sehr feinen Volleyball. Die Ansbacher ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und profitierten von ihrer Routine. Mit einem guten Block und einer soliden Abwehrleistung zogen sie dem gegnerischen Angriff den Zahn und konnten die folgenden Sätze sicher gewinnen (25:16, 25:22, 25:18).

Die Ansbacher zeigten an diesem Spieltag angesichts der Personalsituation kämpferisch ihre beste Saisonleistung, zu der jeder Mannschaftsteil seinen Beitrag brachte. Besonders gefiel Debütant Fabian Kniewasser, der sich nahtlos in die Mannschaft einfügte.

Mit nunmehr 16:16 Punkten liegt der TSV vor dem abschließenden Heimspieltag auf dem 5. Tabellenplatz und kann am 20. März einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern.

Dann hoffentlich in Vollbesetzung 

Es spielten: Aßmann, Eichler, Henninger, Kniewasser, Manglkammer, Ringler, M.Stern